Profil & Fokus

In einer einzigartigen Kombination aus Kunst, Film und Eventprogramm präsentierte sich die Kunst- und Filmbiennale Worpswede, die im Frühjahr 2013 erstmalig stattfand.

Eingebettet in die inspirierende Landschaft der bekannten Künstlerkolonie Worpswede unternimmt der Besucher eine Entdeckungsreise in die Welt von Kunst, Film und Zeitgeschichte.

An vier Tagen wurde an sieben renommierten Ausstellungsorten in Worpswede traditionelle und aktuelle zeitgenössische Kunst aus Worpswede und Schreiberhau präsentiert, ergänzt von aktuellen Spielfilmen und seltenen Filmklassikern, Gesprächen mit deutschen und polnischen Künstlern, Lesungen, Musik und einem aufregenden Eventprogramm.

Schwerpunkt der ersten Biennale war der Gründungszeitraum der europäischen Künstlerkolonien an der Schwelle der Jahrhundertwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert. In dieser Zeit des Aufbruchs und der Geburtsstunde des Jugendstils, des Übergangs vom Impressionismus zum Expressionismus, von der Fotografie zum Film, hatten sich Künste und Künstler gegenseitig befruchtet und einen gesellschaftlichen Wandel mitbegründet.

Gastland der Eröffnungsbiennale war Polen, mit seinen berühmten Künstlerkolonien Kazimierz Dolny, Zakopane und Szklarska Poręba/Schreiberhau, auch bekannt als „niederschlesisches Worpswede.“

Bilder, Filme und die Geschichte der Kulturorte in ihrer künstlerischen Entwicklung verdeutlichen gesellschaftliche Strömungen, die heute ganz Europa mit prägen.

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