Deutsche Filme

Zeitgeschichte im Film
100 Jahre Worpswede 
Dokumentarfilm, Deutschland 1989
Länge: 45 Minuten
Regie: Peter Harke
Produktion: NDR

Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Künstlerkolonie Worpswede präsentiert der NDR-Film eine kurze Chronik der Geschichte von Worpswede. Beginnend mit dem Gründungsjahr 1899 bis zum denkwürdigen Jahr 1989 schildert der Film das Wachsen und den Wandel des berühmten Künstlerdorfes und seiner wichtigsten Künstler.

Die-Worpsweder-Kuenstler

Die Worpsweder Künstler („Gänseblümchenparade“) Vogeler, Overbeck, Müller-Brauel, Mackensen, Modersohn und Allmers (v.l.n.r.)


Paula Modersohn_FilmKünstler-Porträts Worpswede
Paula Modersohn-Becker – Die Geschichte einer Malerin
Dokumentar-Spielfilm, Deutschland 2007
Hauptdarsteller: Verena Güntner und Christoph Jacobi
Länge: 60 Minuten, Bild/Ton: Farbe, Dolby
Regie: Wilfried Hauke
Produktion: ChristianBerg TV & Media GmbH

Zur Worpsweder Künstlerkolonie gehörte auch die früh verstorbene Paula Modersohn-Becker (1876–1907), eine der bedeutendsten Malerinnen der Jahrhundertwende, die wegbereitend für die Moderne in Deutschland wirkte und stilbildend für den Expressionismus war.


VogelerVon Worpswede nach Kasachstan
– Der Weg des Malers Heinrich Vogeler

Dokumentation, 1972
Länge: 48 Minuten
Regie: Hans Daiber
Produktion: Radio Bremen

Johann Heinrich Vogeler wurde 1872 in Bremen geboren. Er war einer der wesentlichen Vertreter der Jugendstilkunst, er arbeitete als Maler, Grafiker, Architekt, Designer, Pädagoge und Schriftsteller. Der feinsinnige Worpsweder Maler, Grafiker und Raumgestalter und Erfolgskünstler des Deutschen Jugendstils ist 5000 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort Bremen elendig verhungert.


Otto-Modersohn_FilmSo weit und groß – Die Natur des Otto Modersohn
Kino-Dokumentarfilm, Deutschland 2011
Darsteller: Matthias Scherwenikas (Rainer Maria Rilke),
Hanns Zischler, Robert Levin
Verena Güntner
Länge: 81 Minuten
Regie: Carlo Modersohn
Produktion: cm Film (Berlin), Carlo Modersohn

„So weit und groß“ erzählt die Lebensgeschichte Otto Modersohns (1865–1943) in einer bisher nicht dagewesenen Konzentration.
Der Film ist ist ein gelungenes Kaleidoskop des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts und darüber hinaus eine sorgfältig angelegte Spurensuche eines Mannes, dessen aufrichtige Liebe zur Kunst – und zu den wichtigen Menschen, die ihn umgaben – wie mit einem Fächer ausgebreitet wird.

 



Polnische Filme

Kazimierz Dolny früher

Kazimierz Dolny, Blick auf die Pfarrkirche, Ansichtskarte um 1900

Zerstörte Idylle
Regie: Wiesław Dąbrowski
Produktionsjahr: 2014
Länge: 40 Minuten
Filmpremiere in Anwesenheit des Regisseurs Wiesław Dąbrowski

„Kazimierz Dolny – Zerstörte Idylle” erzählt von diesem besonderen Städtchen, Kazimierz Dolny an der Weichsel, von seiner Geschichte und von seiner heutigen, künstlerisch- magischen Aura. „Zerstörte Idylle“ ist ein „Schrei der Geschichte“, der von der verbrecherischen Vergewaltigung des jüdischen Volkes berichtet, von seiner Kunst und seiner Zivilisation und Kultur, die im Zweiten Weltkrieg bestialisch ausgelöscht wurde.

Łukaszowcy N.Y.’39 / Die Künstlerbruderschaft St. Lukas, N.Y. ‘39
Regie: Michał Dudziewicz
Produktionsjahr: 2005
Länge: 48 Minuten

Ein Doku-Spielfilm über die Geschichte des Malerkreises der „Künstlerbruderschaft St. Lukas“, der sich in der Zwischenkriegszeit um die Person des Künstlers und Pädagogen Tadeusz Pruszkowski von der Schule der Schönen Künste Warschau scharte. Der Film konzentriert sich auf den von den Künstlern in Kazimierz Dolny geschaffenen Zyklus von sieben historischen Bildern, die die wichtigsten Ereignisse aus der Geschichte Polens zeigen (u. a. den Abschluß der Lubliner Union und die Unterzeichnung der polnischen Verfassung vom 3. Mai). Dieser Bilderzyklus wurde 1939 in der Weltausstellung in New York präsentiert und er kehrte nach dem Krieg niemals nach Polen zurück. Heute befinden sich die Bilder in der Bibliothek des Le Moyne-Colleges in Syracuse bei New York.

Dwa Księżyce / Zwei Monde
Buch und Regie: Andrzej Barański
Produktionsjahr: 1993
Länge: 133 Minuten

Der Film „Zwei Monde“ entwirft ein nostalgisches, poetisch-malerisches Bild von Kazimierz Dolny an der Weichsel in den 1930er Jahren. Er setzt sich episodenhaft zusammen aus sieben halbwahren, halbausgedachten Geschichten aus der Feder der Schriftstellerin Maria Kuncewiczowa, deren Roman „Zwei Monde“ die literarische Basis des Films bildet.

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