Barkenhoff/Heinrich Vogeler-Museum

Filme & Gesprächsrunden

BarkenhoffDer Barkenhoff war Lebensmittelpunkt des berühmten Jugendstilkünstlers Heinrich Vogeler. Die Architektur und Innenausstattung des Hauses sowie die Gartengestaltung bieten Einblick in das umfassende Schaffen Vogelers und bilden ein einmaliges Gesamtkunstwerk. Die Besucher aus Deutschland und aller Welt können heute dort Vogelers Oeuvre bestehend aus Malerei, Grafik, Design und Architektur in einer umfassenden Ausstellung erleben und sich zudem über die Worpsweder Kunst- und Kulturgeschichte informieren.

Programm:


Fr 26.4. 18.00 Uhr
Reihe: Zeitgeschichte im Film: “100 Jahre Worpswede” (WH)

Dokumentation, D 1989, Länge: 45 Min., Regie: Peter Harke Dokumentarfilm als Streifzug durch Geschichte und Kultur von Worpswede und der berühmten Generation der künstlerischen Gründerväter wie Otto Modersohn, Fritz Mackensen und Heinrich Vogeler


Fr 26.4. 19.00 Uhr
Reihe: Zeitgeschichte im Film: Majestät brauchen Sonne

Dok.-film, D, 1999, 101 Min., Regie: Peter Schamoni
In der Reihe „Zeitgeschichte im Film“ präsentiert der beeindruckende Film den deutschen Kaiser als Mann, der es verstand, das soeben erst erfunden Medium Film für sich zu nutzen. Wilhelm II, letzter deutscher Kaiser, gilt als die meist fotografierte und meist gefilmte Persönlichkeit ihrer Zeit. Der imagebewusste Regent wusste sich trotz seiner leichten Behinderung auf seinen unzähligen Reisen stets bestens ins Bild zu setzen, nicht umsonst ist der Begriff „Kaiserwetter“ untrennbar mit ihm verbunden. Peter Schamoni hat in aufwändiger, akribischer Recherche ein Porträt des Mannes geschaffen, der durch seine inszenierte Selbstdarstellung als erster Medienstar des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging.


Sa 27.4. 18.00 Uhr
Künstler-Utopien: Einführung zum Künstler Heinrich Vogeler


Sa 27.4. 18.20 Uhr
Film über Heinrich Vogeler

Dokumentarfilm, „Das wechselvolle Leben des Malers und Glückssuchers Heinrich Vogeler“, DDR, 1980, Länge: 40 Min., Regie: Eduard Schreiber, Rolf Richter
1918 erfolgte Heinrich Vogelers tiefer Bruch mit seinem bisherigen Werk, künstlerisch wie politisch. Für ihn war der Krieg eine Barbarei. Sein Brief an den deutschen Kaiser geriet zum Friedensappell. Darin bat er um Entlassung aus der Armee. Damit wurde er zwar sehr ernst genommen, aber anders als gewollt. Er bekam eine Einweisung zur Untersuchung seines Geisteszustandes. Für Heinrich Vogeler bedeutete diese Zeit eine politisch-weltanschauliche Neuorientierung. Unter dem Einfluss der Russischen Revolution trat er in die kommunistische Partei ein. Doch auch diese sollte ihn später bitter enttäuschen. Die filmischen Künstler-Porträts schildern Vogelers Suche nach Orientierung und sein Schaffen aus den Blickwinkeln zweier Systeme aus Ost und West, DDR und Bundesrepublik.


Sa 27.4. 19.00 Uhr
Film über Heinrich Vogeler

Dokumentarfilm „Von Worpswede nach Kasachstan – Der Weg des Malers Heinrich Vogeler“, BRD, 1972, Länge: 48 Min., Regie: Hans Daiber
Der Dokumentarfilm schildert die Persönlichkeit des Malers, Architekten und Gestalters in ihrer schöpferischen Vielfalt und ihrem humanistischem Anliegen. Nur wenige Jahre vor dem DDR-Filmporträt entstanden, bilden beide Filme mt ihrem Blick auf die Künstlerpersönlichkeit Vogelers, seine Visionen und Überzeugungen ein reizvolles Spannungsfeld.


Sa 27.4. 20.00 Uhr
Augenmerk: Künstlergespräche

Blickverzerrungen: Künstler und Experten tauschen sich zum Thema des Abends aus


Barkenhoff/Heinrich Vogeler-Museum
Ostendorfer Straße 10
27726 Worpswede
Telefon 04792-3968

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