Unter dem Motto „THE OTHER VIEW  – Zeitgenössische Kunst aus Norddeutschland und Russland“ findet vom 10. bis 13. Oktober 2019 die VI. Kunst- und Filmbiennale statt. Eine Begegnung zwischen Ost und West mit Kunst, Film, Musik und Literatur.

Schauplatz ist die russische Metropole St. Petersburg. 1703 von Peter dem Großen gegründet war sie vom 18. bis ins 20. Jahrhundert die Hauptstadt des russischen Zarenreiches. Heute ist die Stadt eines der wichtigsten Kulturzentren Europas. Sie verfügt über einen Vielzahl von Künstlerhäusern, Galerien und Museen. Die berühmteste Kunstanlage ist die Eremitage, eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Als Austragungsort der Biennale konnte das renommierte Berthold-Centre im Herzen der Stadt gewonnen werden: Das Kunstzentrum, das sich auf dem Gelände einer ehemaligen Gießerei befindet, besteht aus Galerien, Shops und ist das Herz einer vielfältigen Kunstszene.

An vier Tagen im Herbst werden Worpsweder und niedersächsische Künstler sich zum kulturellen Austausch mit internationalen Kulturschaffenden in Russland präsentieren. St. Petersburg mit seiner langen kulturellen Tradition als Stadt der Künste wird mit zeitgenössischen Kunstwerken neben den deutschen Werken vertreten sein. Russische und deutsche Künstler, Literaten und Filmemacher und weitere Kulturschaffende partizipieren, sodass hier ein Brückenschlag zwischen den Ländern stattfindet.

„Mit dem deutsch-russischen Kulturaustausch – und mit Worpswede als Deutschlands wohl bedeutendster Künstlerkolonie – wollen wir auch ein Zeichen setzen gegen die politischen Spannungen zwischen Deutschland und Russland“, sagt der Veranstalter, Prof. Jürgen Haase, vom gemeinnützigen Wilhelm Fraenger-Institut in Berlin, das Gründer und Ausrichter dieser Begegnung und der vorangegangenen Biennalen ist.

Die Veranstaltung wird maßgeblich gefördert vom Auswärtigen Amt, der HOLLWEG-Stiftung und weiteren Förderern.

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